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KI-gestützte Bildgebung bei Eierstockkrebs

KI-gestützte Bildgebung bei Eierstockkrebs

Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung

Projektdauer: 01.07.2026 - 30.06.2028

Über das Projekt

Programm

Wissenschaftlich-Technische Zusammenarbeit (WTZ)

Projektleitung

Danube Private University (DPU, AT); Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Ramona Woitek, PhD

Projektpartner

Western Balkans University, Tirana (WBU, AL)

Projektbeteiligte an der DPU 

  • Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Julia Furtner, PhD, MBA
  • Asst. Prof. Olgica Zaric, PhD
  • Ali Haider, PhD
  • Laura Atenea Villazan Garcia, BSc

Projektbeschreibung

Eierstockkrebs spricht nur in etwa 50 % der Fälle auf eine neoadjuvante Chemotherapie (NACT) an. Bislang stehen keine etablierten nicht-invasiven Biomarker zur Verfügung, um das Ansprechen auf diese Behandlung zuverlässig vorherzusagen. Die Entwicklung solcher Biomarker könnte klinische Entscheidungen wesentlich unterstützen und eine stärker individualisierte Therapie ermöglichen.

Das Research Center MIAAI der DPU und die Western Balkans University (WBU) entwickeln gemeinsam KI-basierte Modelle zur Vorhersage des Ansprechens auf eine NACT anhand von Computertomographie-(CT)-Aufnahmen vor Behandlungsbeginn sowie weiterer klinischer Daten. Dabei werden radiomische Merkmale aus den Bilddaten mit klinischen, demografischen und histopathologischen Informationen kombiniert.

Um die Übertragbarkeit und Robustheit der KI-Modelle sicherzustellen, werden diese im Rahmen des Projekts mithilfe externer Datensätze validiert, die nicht für das Training oder die Testung der Modelle verwendet wurden. Die externe Validierung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der WBU.

Hierfür wird eine multizentrische Datenbank zu Krebserkrankungen bei Frauen aufgebaut, die Bildgebungsdaten akademischer und tertiärer Versorgungszentren umfasst, die mit der DPU kooperieren. Dazu zählen die University of Cambridge (Großbritannien), die Fondazione Policlinico Universitario Gemelli in Rom (Italien), die Uzhgorod National University (Ukraine) sowie die WBU in Albanien. An den mit der WBU verbundenen Krankenhäusern werden Patientinnen mit Eierstockkrebs identifiziert, die eine NACT erhalten haben. Erfasst werden demografische, klinische, histopathologische und radiologische Daten.

Gemeinsam entwickeln und validieren die WBU und die DPU KI-Modelle zur Vorhersage des Therapieansprechens bei aggressiven Brust- und Eierstockkrebserkrankungen und leisten damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung einer personalisierten Krebsmedizin für Frauen.