REgenerative HouSe for heAlth (REHSA)

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Projektdauer: 01.12.2025 - 31.05.2027
Über das Projekt
Programm
KNS 24/26, KNS 24/26, Technologien und Innovationen für die klimaneutrale Stadt 2025
Projektkoordination
Dipl. Ing. Andrea Redi
Projektpartner
- Danube Private University
- Technische Universität Graz
- Granit Umwelttechnik GmbH
- IWAP GmbH & Co KG
- Sautter ZT GmbH
- Green4Cities GmbH
- Institut für Verkehrspädagogik
Projektbeteiligte an der DPU
- Dr. Erich Kny
- Univ.-Prof. Dr. Christoph Kleber
- Univ.-Prof. Dr. Constantin von See
- Ass. Prof. Ciril Reiner-Rozman
Projektbeschreibung
Das Projekt REHSA zielt auf die Entwicklung eines innovativen, ganzheitlichen Klinikmodells ab, das über klassische Nachhaltigkeitsstandards hinausgeht. Im Mittelpunkt steht ein regeneratives Architektur- und Betriebskonzept, das nicht nur ressourcenschonend arbeitet, sondern auch aktiv die Gesundheit, die Umwelt und die Gesellschaft positiv beeinflusst. REHSA überwindet die Grenzen herkömmlicher „grüner“ Krankenhäuser, indem es regenerative Designprinzipien in Planung, Bau und Betrieb integriert, aktive Gebäudehüllen nutzt, die Feinstaub filtern, Energie erzeugen und Biodiversität fördern, und adaptive IT- und Medizintechnik für ein intelligentes, patientenzentriertes Umfeld einsetzt. Ein zirkuläres Material- und Energiekonzept wird umgesetzt, um Urban Mining, die Wasserwiederverwendung und die CO₂-Minimierung zu erreichen. Eine humanwissenschaftliche Einbindung gestaltet gezielt heilungsfördernde Umgebungen.
In 18 Monaten wird ein validiertes Gesamtkonzept für den Neubau und die Sanierung der Privatklinik LEECH in Graz erarbeitet. Ziel ist ein umsetzungsreifer Entwurf für eine regenerative Klinik der Zukunft samt architektonischer Grundkonzeption, kompletter technologischer Spezifikation sowie Wirtschaftlichkeitsanalyse und Risikobewertung. Ein Verwertungskonzept für Folgeprojekte liegt damit ebenfalls vor. REHSA leistet einen konkreten Beitrag zur klimaneutralen Stadtentwicklung, verbindet ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit und unterstützt die Transformation kritischer Infrastrukturen im Gesundheitswesen in resiliente, adaptive Systeme.
Diese Sondierungsstudie wird von einem erfahrenen, interdisziplinären Team aus den Bereichen Architektur, Bauphysik, Medizin, IT, Umwelttechnik, Mobilitätsplanung und Psychologie erarbeitet: TU Graz, DPU Krems, AiR – Architecture initiates Regeneration, Granit Umwelttechnik, Sautter ZT GmbH, Green4Cities, IVP, IWAP. Durch die direkte Einbindung des Bauherrn ist ein hohes Umsetzungspotenzial gegeben.
