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Forschungsvielfalt im Dialog

Sept. 01, 2026

Forschungsvielfalt im Dialog

Auftakt einer neuen monatlichen Seminarreihe für wissenschaftlichen Austausch und interdisziplinäre Zusammenarbeit

Wissenschaftlicher Austausch als zentraler Bestandteil

Am 1. September 2026 fand am TFZ in Wiener Neustadt das erste LiST Institutional Seminar der Danube Private University statt. Mit dieser Auftaktveranstaltung wurde eine neue monatliche Seminarreihe ins Leben gerufen, die den wissenschaftlichen Austausch innerhalb des LiST-Netzwerks fördern und neue Möglichkeiten für interdisziplinäre Zusammenarbeit schaffen soll.

Zum ersten Seminar kamen Gruppenleiter:innen und erfahrene Wissenschaftler:innen aus unterschiedlichen Forschungsbereichen zusammen. Im Mittelpunkt standen die Vorstellung der jeweiligen Forschungsschwerpunkte und aktuellen Projekte, der fachliche Austausch sowie die Identifikation gemeinsamer Themen und möglicher Kooperationsfelder.

Zu den Vortragenden gehörten:
 

  • Assoc.-Prof. Dr. Youbin Zheng, Associate Professor und Head of LiST, gab mit „Bioelectronics for Sensing and Therapy“ Einblicke in adaptive Biointerfaces, tragbare Sensoren auf Basis von Mikronadeln und hautverträgliche Patches für das kontinuierliche Gesundheitsmonitoring.
     
  • Prof. Dr. Hossam Haick, Head of the PhD Programme „Precision and Personalized Medicine“, präsentierte „Sensing the Invisible: New Frontiers in Non-Invasive Diagnostics and Imaging“. Im Fokus standen nanomaterialbasierte Sensorsysteme, flexible Patches, E-Tattoos und KI-gestützte intelligente Materialien für die nicht-invasive Diagnostik und Bildgebung.
     
  • Univ.-Prof. DI Dr. Winfried Neuhaus, Professor of 3Rs and NAMs, stellte mit „Biological Barrier Models for Theranostics“ seine Forschungsarbeiten und Erfahrungen zur Funktion biologischer Barrieren sowie deren Bedeutung für Gesundheit und Biomarkerforschung vor.
     
  • Assoc. Prof. Jakub Dostalek, PhD, Senior Researcher, gab mit „Optical Biosensor Technologies“ einen Überblick über optische Biosensortechnologien, darunter Plasmonik, Fluoreszenz, SERS sowie Ansätze zur Einzelmoleküldetektion und schnellen Biomarkeranalyse.
     
  • Prof. Dr. Mandana Amiri, Electrochemical Sensor Technology, widmete sich in „From Functional Materials to Molecular Diagnostics – Engineering Interfaces for Intelligent Sensing“ elektrochemischen Biosensoren, Aptasensoren und intelligenten Materialien für medizinische Anwendungen.
     
  • Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. techn. Christoph Kleber, National Research Projects Coordinator und Chairman of the Research Management, präsentierte Forschungsarbeiten zu intelligenten Sensorsystemen, Mikrobiom-Monitoring, Pathogendetektion und funktionellen Materialien für Implantate.
     
  • Dr. Erich Kny, Deputy Chairman of the Research Management und Scientific Consultant, gab einen Überblick über seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten – von Luftdekontamination und E-Nose-Technologien über Wasserwiederverwendung und medizinische Laseranwendungen bis hin zu innovativen Sensorikansätzen.


Neben den einzelnen Präsentationen war insbesondere der direkte Austausch zwischen den Teilnehmer:innen ein wesentlicher Bestandteil des Seminars. Diskussionen über Forschungsansätze, gemeinsame Fragestellungen und mögliche Synergien boten wertvolle Anknüpfungspunkte für zukünftige interdisziplinäre Kooperationen. Auch nach den Vorträgen wurden die Gespräche in persönlicher Atmosphäre weitergeführt.

Das erste LiST Institutional Seminar legte zugleich den Grundstein für die zukünftige Ausrichtung der Seminarreihe. Während die Auftaktveranstaltung einen breiten Überblick über die innerhalb von LiST vertretenen Forschungslinien vermittelte, werden die kommenden monatlichen Seminare einzelne wissenschaftliche Themen gezielt vertiefen. Im Mittelpunkt werden dabei spezifische Forschungsfragen, aktuelle Ergebnisse und neue Entwicklungen stehen.

Die positive Resonanz auf die erste Veranstaltung bestärkt die Danube Private University darin, das LiST Institutional Seminar als regelmäßiges Forum für wissenschaftlichen Austausch, interdisziplinäre Zusammenarbeit und neue Forschungsideen weiterzuführen.

Ein herzlicher Dank gilt allen Vortragenden und Teilnehmer:innen, die zum erfolgreichen und inspirierenden Auftakt beigetragen haben.

Wir freuen uns bereits auf das nächste LiST Institutional Seminar.