
Eine neue Publikation in Advanced Electronic Materials untersucht multimodale Ansätze für die Analyse biomolekularer Wechselwirkungen.
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Neue Perspektiven für die Analyse biomolekularer Wechselwirkungen
Eine neue Übersichtsarbeit in Advanced Electronic Materials befasst sich mit dem Potenzial von Feldeffekttransistoren (FETs) in Kombination mit weiteren Sensortechnologien für die Untersuchung biomolekularer Wechselwirkungen.
Die Publikation mit dem Titel „Beyond Charge: Field-Effect Transistors in Multimodal Biosensing Platforms for Biomolecular Interaction Studies“ wurde von Forschenden der Danube Private University (DPU) verfasst: Roger Hasler, PhD, Ass.-Prof. Dr. Ciril Reiner-Rozman, Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. techn. Christoph Kleber, Assoc. Prof. Jakub Dostalek, PhD, und Hon.-Prof. Prof. Dr. Wolfgang Knoll.
FET-basierte Biosensoren gelten als vielversprechend für die markierungsfreie Detektion biomolekularer Prozesse in Echtzeit. Die Interpretation der dabei entstehenden Signale stellt jedoch eine Herausforderung dar, da biomolekulare Wechselwirkungen nicht ausschließlich durch Veränderungen der Ladung charakterisiert werden.
Die Übersichtsarbeit betrachtet daher die Kombination von FETs mit komplementären Technologien aus den Bereichen Optik, Elektrochemie, Akustik und Rastersondenverfahren. Durch den Einsatz multimodaler Plattformen können zusätzliche Informationen über Prozesse an biologischen Grenzflächen gewonnen werden. Dies kann zu einer verbesserten Interpretation der Signale, einer höheren Zuverlässigkeit der Messungen und einem umfassenderen Verständnis biomolekularer Wechselwirkungen beitragen.
Besonderes Potenzial sehen die Autorinnen und Autoren in der Kombination von FETs mit der Oberflächenplasmonenresonanz (SPR). Diese ermöglicht die gleichzeitige Untersuchung von Veränderungen der Ladung und der Masse während biomolekularer Wechselwirkungen.
https://doi.org/10.1002/aelm.202500869
