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Neue Erkenntnisse in der Immuntherapie bei Lungenkrebs

Juli 28, 2026

Neue Erkenntnisse in der Immuntherapie bei Lungenkrebs

DPU-Forschung zeigt, dass frühe radiologische Veränderungen den langfristigen Erfolg einer Immuntherapie bei Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs zuverlässig vorhersagen können.

Studie in Cancer Imaging zeigt die prognostische Bedeutung früher radiologischer Veränderungen unter Immuntherapie.

Ein Forschungsteam unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Julia Furtner-Srajer, Professorin an der Danube Private University (DPU), konnte zeigen, dass frühe radiologische Veränderungen den langfristigen Behandlungserfolg bei Patient:innen mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC), die mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren behandelt werden, vorhersagen können.

Für die Studie wurden Bildgebungsdaten von 122 Patientinnen und Patienten analysiert. Die Auswertung der Aufnahmen erfolgte verblindet nach den iRECIST-Kriterien. Eine Verringerung der Tumorgröße bei der ersten Kontrolluntersuchung, die 8 bis 12 Wochen nach Therapiebeginn durchgeführt wurde, war mit einem anhaltenden klinischen Nutzen, einem besseren Gesamtansprechen sowie einem längeren progressionsfreien und Gesamtüberleben verbunden. Besonders deutlich zeigte sich dieser Zusammenhang bei Lungenläsionen und Lymphknotenmetastasen.

Die Ergebnisse unterstreichen das Potenzial der radiologischen Bildgebung, bereits früh Hinweise auf den Behandlungserfolg zu liefern, und unterstützen die Weiterentwicklung einer personalisierten Krebsmedizin.

Die Studie mit dem Titel „Early radiological response pattern predicts long-term response in patients with non-small cell lung cancer treated with immune-checkpoint inhibitors“ wurde in der Fachzeitschrift Cancer Imaging (Springer Nature) veröffentlicht.

Zur Publikation:
Early radiological response pattern predicts long-term response in patients with non-small cell lung cancer treated with immune-checkpoint inhibitors | Cancer Imaging | Springer Nature

Die Danube Private University gratuliert Univ.-Prof. Dr. Julia Furtner-Srajer sowie dem gesamten Forschungsteam herzlich zu diesem bedeutenden wissenschaftlichen Erfolg.