Europäische Delegation informiert sich über erfolgreiche Verbindung von Forschung, Innovation und Wissenstransfer
Von exzellenter Forschung zu konkreter Innovation
Wie kann exzellente Forschung zu Innovation werden, die das Leben von Menschen tatsächlich verbessert? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein kürzlich durchgeführter Studienbesuch der Europäischen Kommission in Österreich. Vertreter:innen aus Armenien, Georgien, der Republik Moldau und der Ukraine informierten sich dabei über erfolgreiche Beispiele aus Forschung, Innovation und Wissensverwertung.
Im Rahmen des von der Universität für Weiterbildung Krems veranstalteten Programms präsentierte Prof. Dr. Christoph Kleber, Professor für Chemie an der Danube Private University (DPU), das COMET-Projekt PI-SENS – Personalized Medicine Enabled by Intelligent Sensing Systems als österreichisches Best-Practice-Beispiel.
PI-SENS verbindet Materialwissenschaften, biomedizinische Forschung, moderne Sensortechnologien und intelligente Datenverarbeitung mit dem Ziel, Technologien für eine frühere Erkennung und ein besseres Verständnis von Krankheiten sowie präzisere Reaktionen auf Erkrankungen zu entwickeln.
Das Projekt untersucht unter anderem innovative Biosensoren und die Detektion von Biomarkern sowie elektronische Nasentechnologien und die Analyse flüchtiger Verbindungen. Damit werden neue Möglichkeiten erforscht, den menschlichen Körper messbar zu machen und Perspektiven für eine personalisierte und präventive Medizin zu eröffnen.
Die gesamte Innovationskette im Blick
Ein besonderer Schwerpunkt von PI-SENS liegt auf der Verbindung der einzelnen Schritte von der Forschung bis zur Anwendung: Grundlagenforschung, angewandte Forschung, Prototypenentwicklung, Industriekooperation und Innovation im Gesundheitswesen.
Durch die Verbindung wissenschaftlicher Exzellenz mit industrieller Zusammenarbeit zeigt PI-SENS, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Lösungen für die Gesundheitsversorgung überführt werden können.
Die Einladung, PI-SENS einer internationalen europäischen Delegation vorzustellen, unterstreicht die Bedeutung interdisziplinärer Forschung, von Wissenstransfer und innovationsorientierter Zusammenarbeit für die Medizin der Zukunft.
